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The Yards
Crime/Drama
[Inhalt]
Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis will Leo Handler
(Mark Wahlberg) ein neues Leben beginnen. Also steigt er in
das lukrative Familienunternehmen ein, mit dem sein Onkel
Frank (James Caan) viele Millionen scheffelt. Doch ziemlich
schnell stellt Leo fest, dass um die Monopolstellung des Unternehmens
ein dichtes Netz an Korruption geflochten ist. Und nicht nur
dies: Leos bester Freund und Cousin Willie (Joaquin Phoenix)
hängt tief mit darin. Als Willie bei einem schief laufenden
Sabotage-Anschlag einen Wachmann ersticht, gerät jedoch
Leo fälschlicherweise unter Mordverdacht. Um sich reinzuwaschen
beschließt er, sein Wissen den Behörden preiszugeben.
Doch dadurch wird er zur tödlichen Gefahr für seine
eigene Familie. Als Leo schließlich auch von seinem
Onkel zum Abschuss frei gegeben wird, hält nur noch ein
einziger Mensch zu ihm: seine alte Jugendliebe Erika (Charlize
Theron)...
[Kommentar]
„The Yards“ besitzt zweifelsohne dichte Stimmung
und eine sehr eigene Atmosphäre in einem bisher ziemlich
selten benutzten Milieu. Im Kern geht es um die scheinbar
ewige Geschichte und der Idee des organisierten Verbrechens,
der Mafia. In welchen gesellschaftlichen, bzw. wirtschaftlichen
Feldern sich diese abspielt, ist dabei nur beiläufig
von Bedeutung. So kommen doch die klassischen Mittel: Freund,
Verrat, vergebene Chancen und die Gier nach Macht und Reichtum
auch hier vor. Allesamt finden sie ihre Abhandlung vor, inhaltlich
sinnvoll verwoben und intelligent in einer unterhaltsamen
Komposition kombiniert. Die Umsetzung von Regisseur Gray nach
dem offenbar guten Script wurde handwerklich gemeistert und
„The Yards“ bietet neben namhaften Darstellern
und einigen guten Filmelementen im Verlaufe der Geschichte
auch eine gute Optik und eine stimmungsvolle Akustik. Insgesamt
ein recht düsterer Film, der aufgrund seiner Realitätsnähe
und Glaubhaftigkeit starke Wirkung auf den Betrachter ausübt.
[Technik]
Das visuelle Geschehen nimmt im Format 2.35:1 seinen Lauf
und wurde anamorph erweitert auf dem Datenträger abgelegt.
Die Qualitäten der einzelnen Segmente variieren recht
stark untereinander. So werden die Farben in einem gewollt
verraucht düsteren Gewand abgebildet und der Kontrast
steht seinem Mann und bietet überzeugende Wiedergabewerte.
Der Schwarzlevel wirkt mitunter etwas übertrieben satt,
verschlingt somit auch ab und an ein paar Bilddetails. Ansonsten
bietet die Kantenschärfe in dem großflächigen
und stets erkennbaren Rauschen des Bildes eine ausreichende
Leistung und vermag etwas Makel wieder wett zu machen. Akustisch
werden zwei Tonspuren – im Dolby Digital 5.1-Verfahren
abgemischt – auf die Zuschauer losgelassen: einer in
der englischen Originalsprache und eine deutsche Synchronfassung.
Letztere wurde von uns getestet. Der bietet bei der Dialogträchtigkeit
des Films klare Sprache und versteht auch, die spannungsgeladenen
Momente durch Musik und die actionlastigeren Aufnahmen durch
Surround-Dynamik abzubilden. Optionale Untertitel gibt es
optional in deutscher Sprachen.
[Fazit]
„The Yards“ von Kinowelt Home Entertainment besitzt
eine Laufzeit von rund 111 Minuten und findet Platz auf einer
einseitigen Dual-Layer-Disc (DVD Typ 9). Das Menü wurde
ansehnlich gestaltet und bietet einfache Navigation. Das Bonusmaterial
besteht aus folgenden Features: ein Audiokommentar mit Regisseur
James Gray, der deutsche und englische Trailer zu „The
Yards“, ein rund 11minutenlanges B-Roll, und ein nahezu
ebenso langes Behind-The-Scenes Feature, welches einige Aufnahmen
aus dem B-Roll mit Interview-Ausschnitten kombiniert. Davon
ab wurden der Disc noch drei Trailer weiterer Erscheinungen
gegönnt. Inhaltlich etwas substanzlos, dieses Bonusmaterial.
„The Yards“ erschien am 26. August zu einem Preis
um die 20,- Euro. Wer Wahlberg, Caan oder Phoenix mag, oder
einfach gerne gutgemachte Unterhaltung mag, der sollte zugreifen.
Andre Schnack
24.09.2003
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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