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Tod auf dem
Nil
Crime/Mystery
Ein Detektiv
ist immer im Einsatz. Das entdeckt auch Hercule Poirot (Peter
Ustinov), als er eine Urlaubsreise auf dem Nil unternimmt.
An Bord des Luxusdampfers ist nämlich auch die Millionenerbin
Linnet Ridgeway (Lois Chiles) auf Hochzeitsreise. Ihre Flitterwochen
enden jedoch tödlich. Als Linnet leblos in ihrer Kabine
aufgefunden wird, übernimmt Poirot mit Hilfe seines guten
Freundes Colonel Race (David Niven) die Ermittlungen. Und
die beiden stechen in ein Wespennest, denn viele der Passagiere
auf dem Schiff haben offenbar ein handfestes Motiv für
den Mord...
"Tod
auf dem Nil" ist das, was man im Allgemeinen als sehr
guten Krimi in Filmform bezeichnet. Regisseur John Guillermin
formte eine dichte Stimmung, einen trickreichen und spannenden
Mordfall und eine sehr spannende und in sich schlüssige
und logische Auflösung - und das erst nach einer stolzen
Laufzeit von rund 134 Minuten. Zuvor wird die Situation neutral
betrachtet und jeder Zuschauer findet unter den Verdächtigen
bestimmt seinen "Täter", ist gen Ende jedoch
vielleicht sogar etwas überrascht. Das namhafte Cast
leistet eine tolle Arbeit, die Kostüme gefallen sehr
gut - für diese gab es auch eine Oscar-Auszeichnung -
und die Sets und aufgenommenen Gefilde hinterlassen ebenfalls
Eindruck. Rundherum ein typisch englischer Film mit einem
Humor und Stil, der nicht jedermanns Geschmack trifft, dennoch
mehr als Massentauglich ist und somit viele Fans finden wird.
Jeder der etwas als Krimi-Liebhaber auf sich gibt, muss diesen
Film kennen.
Technisch
wird auch gleich einiges geboten. Der anamorphe Breitbildtransfer
im Format 1.78:1 entspricht der Originalkinovorlage und gefällt
durchweg mit guten Werten. Für einen rund 24 Jahre alten
Transfer wird ein sehr guter Farbumfang und ein guter Kontrast
geboten. Diese Faktoren gehen einher mit einer ausreichend
hohen Kantenschärfe und überraschend vielen Bilddetails.
Da stören die wenigen Verunreinigungen und Rauschmuster
nur sehr bedingt und beeinträchtigen den sonst klaren
und plastischen Sehspaß nur sehr minder. Auch von der
Kompression her keine negative Kritik. Erwartungsgemäß
präsentiert sich das akustische Gewand des Streifens
in einem zurückhaltenden und etwas angestaubten Dolby
Digital 1.0-Monoton, wahlweise in den Sprachen Italienisch,
Englisch und Deutsch. Wir hörten bei der deutschen Synchronfassung
genauer hin und erfuhren ein gutes Ergebnis. Es stimmt das,
worauf es hier ankommt: eine klare und stets verständliche
Sprachausgabe, da der Film extrem dialogorientiert ist, eine
ausreichend voluminöse Musikwiedergabe und einie Hintergrundgeräusche.
Mit heutigen Leistungen im Vergleich würde man ungerecht
werden, ferner kann das Material an gewohnten Anforderungen
kaum entsprechen. Dennoch ein gutes Endergebnis. Untertitel
gibt es in den Sprachen: Deutsch, Spanisch, Italienisch, Türkisch,
Portugiesisch und Holländisch.
Kinowelts
"Tod auf dem Nil" trifft eine Sparte, die auf DVD
noch nicht so recht ihren Platz gefunden hat: die Krimiroman-Verfilmungen.
Hier aus bester Hand: Agatha Christie gehört schließlich
zu den ganz großen Namen in diesem Bereich. Der 134minutenlange
Film befindet sich auf einer einseitigen Dual-Layer-Disc (DVD
Typ 9) und beinhaltet folgendes Bonusmaterial über ein
passend gestaltetes Menü zu erreichen: ein Trailer zum
Hauptfilm, ein Interview mit Peter Ustinov auf spanisch (mit
dt. Untertiteln), ein weiteres Interview mit Darstellerin
Jane Birkin, ein Making Of und letztlich eine Fotogalerie.
Insgesamt sehr informativ und nicht mager im Umfang. Freigegeben
ab einem Alter von 12 Jahren erscheint die DVD zu einem Straßenpreis
von ca. 20,- Euro am 12. März 2002.
Andre
Schnack
12.03.2002
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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