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Texas Funeral
Comedy/Drama
Es ist
ein Familientreffen der besonderen Art, als sich die Whits
am Grab ihres Familienoberhaupts, Großvater Sparta (Martin
Sheen), versammeln. Doch es handelt sich weder um eine gewöhnliche
Familie, noch um einen gewöhnlichen Abschied. Unterdrückte
Leidenschaften, Sehnsüchte und Eifersüchteleien
werden wach. An allem scheint der verstorbene Großvater
kräftig seine Hand im Spiel gehabt zu haben. Seine Frau
Murtis (Grace Zabriskie) kann selbst am offenen Sarg der erotischen
Versuchung nicht widerstehen. Zack (Robert Patrick) und sein
Cousin Clinton (Christopher Noth) streiten auch jetzt nur
ums Geld. Der kleine Sparta und seine Tante Miranda sind die
einzigen, die auf der texanischen Kamel-Farm einen klaren
Kopf behalten. Als bei der Testamentseröffnung eine Beichte
des Verstorbenen verlesen wird, reißen alte Wunden wieder
auf und ein lange schlummernder Konflikt kocht nun so richtig
hoch...
"Texas
Funeral" steht ziemlich alleine dar. Schon von den Aufschriften
und Texten der Verpackung her bestätigt sich der erste
sehr unsichere Eindruck in Form von einer Frage, die sich
dem Betrachter im Kopf stellt: Um was geht es hier eigentlich?
So ganz genau kann das auch nach Ablauf der Credits am Ende
des Films gesagt werden, und das ist für gewöhnlich
nicht das beste Zeichen, wenn es um die Qualität des
Inhalts geht. Der Familienstress an sich reicht leider nicht
so recht aus, um das Volumen des Films zu füllen, da
nützen auch die gelungenen schauspielerischen Leistungen
wenig. Skurrile und mystische Bilder benutzte Regisseur William
Blake Herron zur Erschaffung einer angenehmen Atmosphäre.
Die Filmemacher erzählten mit schrägem Humor die
Geschichte einer Familie, in der Kamele und Ohren eine herausragende
Rolle spielen. So die Verpackung. Und dem ist auch gar nichts
abzusprechen. "Texas Funeral" hätte letztlich
das Zeug zu mehr gehabt
Technisch
weist die DVD die technischen Formate auf, die zu einer aktuellen
Erscheinung gehören, wenn diese im oberen Mittelfeld
mitspielen wollen: anamorphes Bild im Breitbildformat 2.35:1
und Dolby Digital 5.1-Ton in deutscher Sprache. Der Transfer
birgt ein permanentes Rauschen in sich und verfügt über
ein insgesamt unruhiges Bild, was letztlich am Einsatz verschiedener
"Verschlimmbesserer" war - in diesem Fall ein zu
gut gemeinter Rauschfilter. Neben den erwähnten Makeln
wirkt das Bild zumindest ausreichend plastisch und ausreichend
kontrastreich. Kommen wir zum Ton. Dieser - wie bei Filmen
dieses Genres nun einmal üblich - kann seine Stärken
lediglich bei der Filmmusik und den Dialogen ausspielen. Doch
die Geschichte gibt in zeitlichen Rückblenden sogar einiges
an Potential für einen Mehrkanalton frei, und das wird
durch gute Direktionaleffekte und einem gesunden Bass und
einer guten Dynamik auch genutzt. Schön. Neben dem deutschen
5.1-Ton gibt es auch noch die englische Originalfassung im
Dolby Stereo 2.0-Format auf der DVD. Untertitel gibt es optional
in deutschen Lettern.
Und hier
bekommt der Käufer es schon sehr zu spüren, wenn
der Inhalt nicht wie erwartet überzeugen kann. Leider
gibt es hier nämlich nicht gerade sehr viele Bonusmaterialien,
die über Schwächen im Inhalt des eigentlichen Hauptfilms
hinweghelfen können. So finden wir einen englischen und
deutschen Trailer und zusätzliche Informationen über
Cast & Crew. Dazu gesellen sich noch 3 kurze Behind The
Scenes-Featurettes, die sich im englischen Originalton auf
der DVD befinden (ohne zusätzliche Unteritel). Nicht
auf der Verpackung vermerkt, aber dennoch vorhanden: der Dolby
Digital Trailer "Aurora". "The Texas Funeral"
läuft rund 97 Minuten und befindet sich auf einer einseitigen
Dual-Layer-Disc (DVD Typ 9), die ab einem Alter von 12 Jahren
freigegeben wurde. Der Preis der Scheibe liegt bei ca. 25,-
Euro, sie ist seit dem 07. Mai zu erstehen. Wer etwas mysteriöse
Filme mag, der sollte sich diese Scheibe genauer ansehen.
André
Schnack
03.06.2002
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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| Ton |
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