| Terminator
3: Rise Of The Machines
PC/Bildschirmschoner
[Einführung]
Neben dem aktuellen Test zu Arktis’ (www.arktis.de)
„Serene Screen – Aquarium“,
einem der wohl bekanntesten PC-Screen-Saver überhaupt,
erscheint unter dem Label des Software-Vertriebs und Betreiber
eines guten Online-Portals auch ein weiterer Bildschirmschoner
zu einem bisher hierzulande noch gar nicht angelaufenen Kinofilm.
Die Rede ist von „Terminator 3: Rise Of The Machines“.
Arktis bringt zu einem mehr als fairen Preis von 9,95 Euro
dieses Software-Stück in das virtuelle Kaufhaus-Regal.
Und wir konnten uns von den Qualtitäten und dem futuristischen
Schlachtfeld zur Monitorentspannung ein Bild machen.
[Inhalt]
Auf der Verpackung als „Der ultimative T3 Screensaver“
angepriesene Inhalt dieser PC CD-ROM Software gestaltet sich
wie folgt. Wem der Terminator ein Begriff ist, den wird auch
folgendes nicht unbekannt sein. Es handelt sich beim Anblick
um Ansicht eines Schlachtfelds, das einst eine blühende
Metropole war: Los Angeles. Im Jahr 2029 jedoch ist von dem
fern zurückliegenden Glanz nicht mehr viel zu sehen,
das Antlitz der Welt verblasst. Parks und Straßen wichen
katastrophalen Ruinen und verwüsteten Landstrichen, vom
Himmel regnet es radioaktiven Fallout, Stahlungetüme
– ferngesteuert oder teils mit eigener Intelligenz –
durchkämmen die Gefilde nach Menschen, die es zu töten
gilt. Immer wieder zucken Laser-Blitze durch den dunklen Himmel,
Neben zieht vorbei und menschliche Rebellen kämpfen gegen
fliegende Gleiter, rollenden Kettenpanzern und humanoiden
Titan-Robotern.
[Kommentar]
Der Blick aus dem Bunker auf Autowracks, umgefallene Straßenschilder
und die düstere und von Rauch verschwommene Skyline bereitet
abwechslungsreichen Unterhaltungsfaktor. Denkt man vorerst.
Doch recht schnell wirken die umherlaufenden und gebückten
Recken, die mit Waffen um sich feuern und nach Deckung suchen,
etwas abgegriffen. Immer wieder düsen Drohnen über
das Gebiet, adressieren Lichtstrahlen-Salven an unsere Artgenossen
und verschwinden wieder oder werden abgeschossen und enden
in einer kräftigen Explosion. Im Kern war das dann auch
schon die Thematik. Optisch und akustisch gekonnt inszeniert
entsteht auf Dauer etwas Abwechslungs-Bedarf. Aufgrund der
recht dunklen Szenerie kann die Software jedoch eher als Bildschirmschoner
durchgehen, als oftmals poppige und lichtintensive Konkurrenzprodukte.
Es wird übrigens die gleiche 3D-Engine genutzt, die erstmals
bei „SereneScreen – Aquarium“
zum Einsatz kam und begeisterte.
[Technik]
Ob Mündungsfeuer, Explosionen, Lichtkegel von Scheinwerfern
oder aber der dunkle Nebel und die vorbeiziehenden Rauschschwarten:
optisch vermag der „T3 Screensaver“ seine Momente
zu verbuchen. Transparente Effekte, nett anzusehende Feuerkugeln
und Laser-Schüsse sorgen für die notwendige Action
des Produkts und versetzen den Betrachter in ein futuristisches,
teils ruhiges, teils sehr actiongeladenes Feuerwerk des apokalyptischen
Endzeitkriegs „Mensch gegen Maschine“. Die Akustik
unterstreicht dies mit entsprechenden Tonschnipseln, wobei
der Schwerpunkt auf dem Sausen und leisen Rauschen des Winds
liegt, auf dem Dröhnen der schwebenden Drohnen und den
Kettengeräuschen der Panzer.
[Fazit]
„T3 Screensaver“ steht für Unterhaltung,
die man sich eine ganze Zeit genussvoll vor dem Rechner ansehen
kann, die aber auch ihren Sinn und Zweck während der
Abwesenheit erfüllt: Schonen des Bildschirms mit überwiegend
wenig Farben und dunklen Bereichen. Die Animationen sind sehenswert,
nur ab und an erscheinen einem die Figuren etwas unscharf.
Die Software bietet zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten,
so dass z.B. technische Einstellungen wie Licht, Systemoptionen,
Framerate, etc. oder auch inhaltliche Optionen wie die AI
der Roboter, die Anzahl der mechanischen und menschlichen
Protagonisten. Als Verpackungs-Version zu bestellen oder unter
Arktis gegen Zahlung auch als Direkt-Download erhältlich.
Die Programmdatei des Bildschirmschoners beschränkt ihre
Größe auf 5,03 MB. Wer „Terminator“,
die Filme oder Computerspiele mag, der mag auch dies!
Systemvoraussetzungen:
Windows PC ab 400 MHz, ab Windows 95, 98, 2000 oder XP, ab
32 MB RAM
André Schnack
23.07.2003
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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