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Stranger Than
Fiction
Thriller
Ein Erstlingsautor
erzählt einer Barbekanntschaft von seinem Buch "Stranger
Than Fiction". Sein Werk handelt von vier Freunden, die
in eine mörderische Ereigniskette geraten: Jared (MacKenzie
Astin), ein erfolgreicher Jurist, der kurz vor einem entscheidenden
Karrieresprung steht, stürmt verletzt und verwirrt zu
seinen Freunden mit dem Geständnis, er habe soeben einen
Einbrecher umgebracht. Mit den Freundinnen Emma (Dina Meyer)
und Violet (Natasha Gregson Wagner) versucht man die Leiche
auf dem Weg zur Hochzeit eines Freundes zu entsorgen. Erst
gesellt sich eine zweite Leiche in den Kofferraum, dann wird
auch noch das Auto abgeschleppt und schließlich stellt
sich heraus, dass der erste Tote ein Polizist war. Was versucht
Jarred zu verheimlichen?
"Stranger
Than Fiction" ist etwas Gemisch aus schon bekannten Story-Elementen
(z.B. Leiche im Kofferraum und niemand weiß, was zu
tun ist) und einem spannungsgeladenen Thriller um Mord &
Vertuschung. Die Geschichte beginnt ganz harmlos, spitzt sich
dann zunehmend immer weiter zu und eskaliert letztlich. Dabei
wird sie so erzählt, dass bestimmte Tatsachen vorerst
keine Erwähnung finden, um später die Geschichte
aus einem anderen Blickwinkel erscheinen zu lassen. Die Inszenierung
wirkt teilweise etwas übertrieben, aber dafür nicht
minder spannend. Bis zur letzten Minute wird doch noch etwas
neues aufgedeckt und die Spannung erhalten. Dafür ein
Lob an Drehbuchautoren Tom Garrick und Scott Russell und Glückwunsch
dem 31jährigen Regisseur Eric Bross. Die darstellerischen
Leistungen variieren, überzeugen doch allesamt ausreichend.
Insgesamt eine gelungene, spannende, rund 96 minutenlange
Thriller-Unterhaltung.
Technisch
gibt es nicht viel herausstechendes, dafür aber auch
sehr wenig negatives zu verzeichnen. Die spannende und undurchsichtig
anmutende Geschichte findet im 4:3-Vollbildtransfer (1.33:1)
statt und die Eigenschaften des Bildes können sich sehen
lassen. Der Kontrast wirkt nicht überzeichnet und wartet
mit einer prallen, natürlichen Farbgebung auf. Was die
Schärfe und die Bilddetails angeht, so wird hier etwas
über dem Durchschnitt liegende Leistung geboten. Das
plastische Geschehen weißt keinerlei Fehler auf und
wird sehr ruhig auf den Fernseher bzw. Projektor gebracht.
Kommen wir zur Akustik. Es wird auf der Disc eine deutsche
Dolby Digital 2.0, eine deutsche 5.1-Tonspur und eine englische
Dolby Digital 2.0-Tomspur gefunden. Der Ton gibt nur recht
selten Anlass zur Benutzung des hinteren, bzw. der hinteren
Kanäle. Einige kleinere, direktionale Einlagen versüßen
das sonst lebhafte und relativ weite Klangbild angenehm. Die
Sprachausgabe ist deutlich, der Bass hätte etwas kräftiger
ausfallen können. Rauschen oder andere Störungen
treten nicht auf. Untertitel wurden in deutsch und in deutsch
für Hörgeschädigte auf der Scheibe abgelegt.
Die e-m-s
bringt mit der Code2-DVD "Stranger Than Fiction"
einen erfrischenden Film auf einer technisch gelungenen DVD
heraus. Die Geschichte in nicht in jedem Belang etwas brandneues,
doch unterhält sie prächtig und bietet ausreichend
Abwechslung. Nebst des 96 minutenlangen Thrillers befinden
sich noch einige Bonusmaterialien auf der einseitigen Dual-Layer-Disc
(DVD Typ 9): 12 Trailer anderer DVD-Erscheinungen des Hauses,
Hintergrundinfos über Dina Meyer und Natasha Gregson
Wagner (+ Filmografien), eine Slideshow, der Originaltrailer
und ein DVD-ROM-Part mit einem Demo des Computerspiels "Gabriel
Knight 3". Also auch in der Ausstattung durchaus einen
Blick wert. Präsentiert werden diese Features über
ein nett anzusehendes Bewegtmenü mit Soundunterstützung
und einer einfachen Struktur dank der promptview-Technik.
Wer Unterhaltung mit Twists & Turns sucht, der wird hier
fündig und sollte das Geld - rund 45,- DM - ruhigen Gewissens
investieren. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Andre
Schnack
12.11.2000
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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