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Stormriders
Action/Fantasy
Im dunklen
Reich des machtbesessenen Lord Conquer (Sonny Chiba) besagt
eine geheimnisvolle Prophezeiung, dass nur die vereinten magischen
Kräfte zweier junger Krieger seinen Plänen zur Erringung
der Weltherrschaft gefährlich werden können. Conquer
setzt seine besten Krieger darauf an, Striding Cloud (Aaron
Kwok) und Whispering Wind (Ekin Cheng) zu finden und ihre
Freundschaft zu zerstören. Nur so wird sich die Prophezeiung
niemals erfüllen. In der Hoffnung ihre magischen Fähigkeiten
zu verbessern, aber ohne das Wissen um Lord Conquers hinterhältigen
Plan, begeben sich Cloud und Wind unter den Einfluss des mächtigen
Magiers. Als sich beide in Charity (Kristy Yeung), Conquers
Tochter, verlieben, scheint sein Ziel greifbar nah. Der zwischen
den beiden Helden entbrennende Streit entfacht einen Sturm
bis dahin ungeahnter magischer Kräfte und führt
zu einem gnadenlosen Kampf um Macht, Magie und dunkle Machenschaften...
"Stormriders"
stellt in gewisser Hinsicht etwas besonderes dar. Tatsächlich
schafft es der Film, den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen
und bestens zu unterhalten, sofern dieser für das Thema
Fantasy etwas übrig hat. Anfänglich bezeichnete
ich "Stormriders" als gewagte Mischung, nach dem
Herunterscrollen der Credits hingegen war ich angenehm überrascht.
Dieser Uncut-Fassung des Films beinhaltet die ungeschnittene
und ca. 36 Minuten längere Fassung. Die darstellerischen
Leistungen gehen weitgehend in Ordnung und bilden keine gerade
facettenreiche Figuren, sondern ausreichend plastische und
etwas mystische Fantasy-Charaktere ab. Einige Stellen der
Story wirken etwas albern umgesetzt, was zum einen an dem
Herkunftsland liegt und zum anderen an dem Stil. Doch in der
Tat, nach der ersten Verwunderung und auch einem Anflug von
ablehnender Handlung, machen die Aufnahmen dann wiederum sehr
viel Spaß und unterhalten bestens, wenn auch nicht auf
dem Niveau eines "Tiger &
Dragon". Special-Effects wurden groß geschrieben,
aber auch das Drehbuch bietet für einen solchen Actionstreifen
eine gute Tiefe.
Technisch
betrachtet steht die DVD ebenfalls ganz gut da. Der Farbenfrohe
Transfer befindet sich im Format 1.78:1 auf der DVD und wurde
in einem anamorphen Gewand gehalten. Das Breitbild bietet
ansehnliche Farben, die nicht immer etwas mit Natürlichkeit
zu tun haben, eine ausreichende Schärfe und einen gefallenden
Kontrast. Ab und an fallen doppelte Konturen auf, auch ein
leichtes temporäres Rauschen und gelegentliche Verunreinigungen
bleiben dem Auge nicht unentdeckt. Davon ab allerdings insgesamt
ein sehr zufrieden stellendes Bild. Der Sound prahlt in Form
einer deutschsprachigen Dolby Digital 5.1-Vertonung auf dieser
Scheibe. Er kann sich wirklich hören lassen und begeistert
in ruhigen Aufnahmen durch viele Hintergrundgeräusche
und eine klare Sprachausgabe, in den actionlastigern Szenen
hingegen mit Direktionaleffekten, einer gut separierten Musik
und einem soliden Bass. Rauschen oder Knacken ist dabei nicht
auszumachen. Untertitel gibt es auf dem Datenträger leider
nicht.
"Stormriders"
von Splendid Entertainment sollte in jedem Sammlerregal seinen
Platz finden, sofern dieser Fantasy-Werke mag. Die insgesamt
ca. 122 minutenlange und ungekürzte Fassung des bereits
vielfach gelobten und ausgezeichneten Spektakels wurde ab
einer Altersstufe von 16 Jahren freigegeben und kann seit
Ende März im gut sortierten Fachhandel für ca. 25
bis 30 Euro erworben werden. Neben einem passend gestalteten
Menü enthält die einseitige Single-Layer-Disc (DVD
Typ 9) noch folgendes Bonusmaterial: ein "Making Of -
Vom Comic zum Film", "Behind the Scenes - Von der
Idee zur Animation", eine Featurette über die "Special
Effect - Schritt für Schritt erklärt", 8 Trailer
weiterer Spledid-Erscheinungen und den Enteractive Mode, welcher
im Laufe des Filme über ein anklickbares Symbol mehr
Informationen über die entsprechende Szene preisgibt.
Wer sich gerne an Pen & Paper-Rollenspiele oder aber Fantasy-Mythologie
erinnert fühlt, der sollte hier unbedingt zugreifen.
Mächte, Zauberer, Heere und Armeen, schöne Frauen
und Helden - "Stormriders".
Andre
Schnack
23.04.2002
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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