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Robocop:
Prime Directives - Meltdown
Action/Science-Fiction
RoboCop
(Page Fletcher) hat sich verändert. Nach dem Tod seines
Vorgesetzten und früheren Freundes John Cable (Maurice
Dean Wint) scheint der Cyborg seine Menschlichkeit ganz verloren
zu haben. Mechanisch und kalt wie eine gefühllose Maschine
behandelt er Verbrecher mit äußerster Brutalität.
Damit verstößt er gegen die OCP-Direktiven für
ein möglichst gewaltfreies Auftreten der Polizei. Der
Konzern erklärt ihn deshalb zum Sicherheitsrisiko für
Delta City und verkündet öffentlich seine Deaktivierung.
Gejagt von einem Trupp RoboHunter flüchtet sich Murphy
in die Ruinen des alten Detroit, wo er von einem anderen Cyborg
angegriffen wird. Geschockt muss er entdecken, dass OCP den
Körper John Cables zu einem neuen RoboCop verarbeitet
hat, der ihm alles andere als freundlich gesonnen ist. Das
Duell der Maschinen beginnt ...
Im sehr
ähnlichen Stil des bereits hier vorgestellten "Robocop:
Prime Directives - Dark Justice" unterhält auch
die Episode "Meltdown" auf ihre Art und Weise. Die
Geschichte wurde sehr einfach und überschaubar gehalten
und mit bereits vielfach benutzten Elementen ausgestattet.
So spielen auch hier Murphys Erinnerungen an Freunde und Familie
wieder eine wichtige Rolle, genau so wie die Tatsache, dass
OCP erneut versucht den stählernen Blechkollegen auszuschalten
- mit allen Mitteln. Auch die bereits aus den anderen Teilen
bekannten Kleinintrigen im Management von OCP werden hier
wieder leicht aufgewärmt. Es wird leider nichts recht
neues geboten, sondern sich zu sehr auf bereits angewendetes
und somit vermeintlich bewährtes gesetzt, was den Unterhaltungsfaktor
nicht gerade anhebt. Da hilft auch die recht düstere
Atmosphäre und nicht sehr viel. Hier und da eine neue
Idee, aber nichts bewegendes und somit für einen Nicht-Fan
auch nicht sonderlich interessant - Fernsehniveau eben.
Technisch
betrachtet kein großer Wurf, aber dennoch eine befriedigende
Leistung in Anbetracht der TV-Produktions Herkunft. Zwar bietet
das Bild viel Ruhe und praktisch keine Verunreinigungen oder
aber Aussetzer in Form von Kompressionsartefakten oder Drop-Outs,
dafür jedoch besticht das allgemeine Geschehen leider
mit einer gewissen Softness, welche die Bildschärfe etwas
negativ beeinflusst. Zudem fällt es nicht leicht viele
Details in den Aufnahmen auszumachen, da sehr viel Dunkel
und Schatten eingesetzt wurde. Der Kontrast und die Plastizität
überzeugen weitgehend. Der Sound des Films ertönt
im Dolby Digital 2.0-Format in englischer oder deutscher Sprachausgabe
und wahlweise auch im deutschen DTS 5.1-Sound. Dieser unterscheidet
sich allerdings nur wenig gegenüber seinem Dolby Digital
2.0-Kollegen und beherrscht primär die Soundfront unter
einer ausreichenden Einbindung der hinteren Kanäle mit
einigen Geräuschen. Nicht gerade dynamisch und weit im
Klang, für eine Fernseh-Produktion mit einem geringen
Budget aber ausreichend. Optional gibt es auch noch deutsche
Untertitel.
"Robocop:
Prime Directives - Meltdown" wurde freigegeben ab 18
Jahren und befindet sich in der UnCut-Fassung auf diesem einseitigen
Dual-Layer-Datenträger (Typ 9). Mit einer Laufzeit von
rund 95 Minuten gehört der Film nicht zu den längsten,
um so trauriger, dass die einzigen Bonusmaterialien 3 Trailer
weiterer Sunfilm Entertainment Erscheinungen sind und kein
anderes Material Platz auf der Disc fand. Jedoch gibt es bei
TV-Produktionen dieser Kategorie wahrscheinlich auch nur sehr
spärliches Zusatzmaterial, wenn überhaupt. Immerhin
gibt es ein passend gestaltetes Menü und eine technische
Leistung, die zumindest beim Ton, die der letzten Erscheinung
übertrifft. "Robocop: Prime Directives - Meltdown"
kommt zu einem Preis von ca. 25,- Euro auf den Markt und wird
Robocop-Fans bestimmt gefallen, wenn auch diese Folge mit
dem Flair und Charme des Originals nicht mithalten kann.
Andre
Schnack
15.01.2002
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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