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Rhea M - Es
begann ohne Warnung
Sci-Fi/Action/Horror
Im Jahr
1987 taucht der Planet Erde in den Schweif des Kometen Rhea
M ein - und unter dessen Einfluss entwickeln sich alle elektrischen
Geräte und Verkehrsmittel zu mordgierigen Bestien: Eine
Klappbrücke öffnet sich, während die Autos
darüber fahren, Tanksäulen bespritzen Menschen mit
Diesel, Elektromesser gehen von alleine los und attackieren
ihre Eigentümer, Spielautomaten spielen alleine und aus
den Getränkeautomaten werden die Dosen wie Geschosse
herausgefeuert. Am Dixie Boy Truck Stop, an dem viele Trucks
Halt machen, fühlen sich alle noch relativ sicher im
Haus. Doch dann rücken neben großen LKW-Zügen
auch die Bulldozer an...
Stephen
King brachte nicht gerade seine Glanzleistung als Drehbuchautor
unter Nutzung herausragender Regisseur-Qualitäten hier
auf Zelluloid - was etwas schade ist. Atmosphärisch vermochte
er schon die so typische, dichte Stimmung seiner Meisterwerke
auf Papier auch auf Filmbasis festzuhalten, doch kommt der
Film an sich nicht über den Durchschnitt hinaus. Es fehlt
etwas der Biss im Geschehen, wenn es jedoch sauber und spannend
umgesetzt wurde und die Atmosphäre stimmig und dicht
wirkt. Einen passenden Soundtrack zum teilweise auch recht
blutigen Ablauf gibt es von der Band AC/DC, im bekannten Style.
Insgesamt erinnert "Rhea M" etwas an die früheren
John Carpenter-Produktionen, vom Stil her ebenfalls leicht
abgeschmeckt mit dem leichten Trash-Faktor. Unterhaltsam,
aber nicht gerade tiefsinnig oder anspruchsvoll.
Technisch
betrachtet auch keine schlechte Partie. Das Geschehen findet
statt im Format 2.35:1 und wurde anamorph erweitert auf der
DVD untergebracht. Der Transfer leistet insgesamt eine durchschnittliche
bis gute Darbietungsqualität. Trotz einer etwas schwächelnden
Farbwiedergabe und einem nur ausreichenden Kontrast wird ein
angenehmes und dreidimensionales Bild geboten, welches erstaunlich
wenige Störungen oder Fehler aufweist, selbst die Kantenschärfe
geht weitgehend in Ordnung, wenn auch ab und an leichte Treppeneffekte
bei Kanten entstehen. Der Ton der DVD und des enthaltenen
Films wurden in den Formaten Dolby Digital 1.0 und 5.1 aufgenommen.
Die italienische und deutsche Synchronfassung finden sich
mit monauralem Sound zufrieden, wogegen sich die englische
Originalsprachfassung des Mehrkanaltons erfreut. Letztere
Tonspur bietet einen überraschend frischen und hochwertigen
Ton, bei dem sogar zahlreiche Effekte und direktional verlaufende
Soundschnipsel sich ein Stelldichein geben. Die 1.0-Fassungen
hingegen halten sich sehr zurück und bieten keine besonders
erwähnenswerten Eigenschaften.
"Rhea
M - Es begann ohne Warnung" wird von Kinowelt Home Entertainment
als ungekürzte Originalfassung veröffentlicht und
wurde auf einer einseitigen Dual-Layer-Disc (DVD Typ 9) abgelegt.
Neben dem einfach gehaltenen Menü und dem 94minutenlangen
Hauptfilm befinden sich lediglich noch ein zweiminutenlanger
Trailer und zwei Fotogalerie auf dem Silberling. Daraus besteht
dann leider auch schon das gesamte Bonusmaterial der DVD-Erscheinung;
Fazit: mager. Der Veröffentlichungstermin lautet 20.
August, der Preis beläuft sich auf rund 22,- Euro. Untertitel
gibt es hier in den Sprachen Deutsch, Finnisch, Dänisch,
Italienisch und Norwegisch. Die Altersfreigabe liegt bei 18
Jahren. Wer Steven King mag und Filme im Stile eines John
Carpenters, der sollte sich das Angebot genauer ansehen.
André
Schnack
21.08.2002
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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