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Resurrection
Crime/Thriller
John Prudhomme
(Christopher Lambert) war einst ein eifriger Detective im
Morddezernat. So richtig Spaß hat er nicht mehr an seinem
Leben, denn vor rund einem Jahr starb sein kleiner Sohn -
er wurde durch ein Auto getötet. Sein Familienleben ging
seither etwas bergab, auch am Arbeitsplatz hegt er keinerlei
Freundschaften, was an seiner schroffen und direkten Art liegt;
zusammenarbeiten will praktisch niemand mit John. Lediglich
sein aktueller Partner, Andrew Hollingworth (Leland Orser),
hält zu ihm. Neben dem normalen "Tagesgeschäft"
hält seit neuestem eine Serie an mysteriösen Mordfällen
das Dezernat auf Trab. Der Täter gibt sich allerdings
nicht damit zufrieden, dass er seine Opfer einfach "nur"
tötet. Nein, er entfernt den armen Unschuldigen mit chirurgischem
Talent - bei vollem Bewusstsein - jeweils ein Körperteil.
Die Geschändeten überlässt er dann ihrem elenden
Schicksal: dem Tod durch Verbluten! John und sein Partner
nehmen die Ermittlungen auf und treffen dabei auf einen sehr
intelligenten aber psychisch offensichtlich sehr kranken Menschen.
Und letztlich erfahren die Zwei auch, wozu der skrupellose
Mörder die Extremitäten seiner Opfer benötigt!
"Resurrection"
behandelt eine in Thrillern schon sehr häufig genutzte
Thematik: ein Serienmörder mit biblisch angehauchten,
tödlichen Intentionen! Auch hier hegt der Täter
wieder fieseste Mordabsichten und kommt im Verlaufe des Films
auch gleich mehrere Male dazu, seine abscheulichen Gedanken
zu verwirklichen. Die Darstellung der Morde bzw. der Tatorte
gelang recht furchteinflößend und blutig, zudem
oft eklig. Zwar bietet die Story nicht die gewünschte
Überraschung, doch bleibt "Resurrection" bis
zum Ende spannend und bietet einige kleinere Innovationen.
Der Film gibt sich als eigenes Werk und trotzt gekonnt den
deutlichen Analogien zu Genrevettern und Paradebeispielen
wie zum Beispiel "Se7en", "The Bone Collector"
oder "8mm". Schwächen sind in den teilweise
platten Dialogen und im nicht immer logischen Verlauf der
Handlung zu sehen. Sehr autonom und innovativ hingegen ist
die Art des Drehens, die Regisseur Russell Mulcahy an den
Tag legt: schnelle Schnitte geben sich mit einer Vielzahl
verwackelter Bilder und einigen gekonnten Kamerafahrten ein
Stelldichein. Insgesamt ein guter, harter Thriller, der zwar
wenig neues im Genre bietet, dafür aber nervenzerreißend
unterhält.
Technisch
hinterlässt die DVD einen zufriedenstellenden Eindruck.
Das Bild wird im Seitenverhältnis von 1.85:1 auf den
Fernseher oder Projektor übertragen und entspricht somit
dem original Kinoformat. Die Bildübertragung glänzt
durch einen hohen Schärfegrad und einem sehr ruhigen
und zudem fehlerfreien Geschehen auf dem Fernseher. Der Kontrast
hätte etwas praller ausfallen können, ansonsten
wirkt das Bild natürlich durch seine Farbgebung, wenn
auch stellenweise etwas fahl. Kompressionsartefakte, Drop-Outs
und Aliasing-Effekte treten - zur Freude des Betrachters -
nicht auf. Neben der überdurchschnittlichen Leistung
der Optik gesellen sich nicht ganz so überzeugende Werte
der Akustik der DVD. Ton wird wahlweise durch eine deutsche
Dolby Surround- oder durch eine englische Dolby Digital 5.1-Tonspur
erzeugt. Beide Spuren tun sich nicht viel, und genau hier
liegt auch der Ansatz der negativen Kritik. Denn von einer
Mehrkanaltonspur mit 6 diskret angesteuerten Kanälen
wäre etwas mehr zu erwarten gewesen. Der Hauptteil des
Films spielt sich auf den vorderen Stereolautsprechern und
dem Center ab, in Sachen Surround hingegen tut sich nur bedingt
etwas auf den hinteren Kanälen. Dafür gibt es bei
beiden Tonspuren klare, deutliche Sprachausgabe. Deutsche
Untertitel gibt es bei der deutschen Sprachfassung wahlweise
und bei der englischen Fassung zwangseingeblendet.
"Resurrection"
ist ein guter, ziemlich blutiger Thriller mit einer gelungenen
Geschichte, guter Besetzung und einer passenden, ungemütlichen
Atmosphäre. Der 103 minutenlange Film ist ab 16 Jahren
freigegeben und befindet sich auf einer einseitigen Dual-Layer-Disc
(DVD Typ 9). Als Extras befinden sich folgende Features auf
der DVD: deutsche und englische Trailer von "The
Blair Witch Project", "Chucky
und seine Braut", "In Too Deep", "Ghost
Dog" und "Tötet
Mrs. Tingle", und selbstverständlich darf auch
nicht der Trailer des Hauptfilms fehlen, ebenfalls auf englisch
oder deutsch. Ferner wurden Star-Infos und ein Trivia Game
auf der Disc abgelegt - nicht gerade üppig, aber ausreichend.
Durch ein ansprechendes, zudem animiertes und mit Musik unterlegtes
Menü, gelangt man zum Ton-Setup und den Extras. Die DVD
wechselt für rund 50,- DM ihren Besitzer und erscheint
als Verkaufsversion im September, die Rental-DVD kann ab dem
13. Juni ausgeliehen werden.
Andre
Schnack
12.06.2000
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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