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Requiem For
A Dream
Drama
[Inhalt]
"Requiem For A Dream" erzählt die Geschichte
der einsamen, alternden Witwe Sara Goldfarb (Ellen Burstyn),
ihrem Sohn Harry (Jared Leto), dessen Freundin Marion (Jennifer
Connelly) und dem besten Freund von Harry, Tyrone (Marlon
Wayans). Mutter Sara gibt sich langsam auf, ihr fehlt menschliche
Nähe und sie ist sehr einsam. Rasch versinkt sie im Fernsehen,
meint plötzlich abnehmen zu müssen und treibt sich
mit Tabletten in den Wahnsinn. Sohn Harry, seiner Freundin
und dem coolen Tyrone geht es nicht sonderlich besser - sie
wissen nichts anzufangen, leben in den Tag herein und sind
heroinabhängig. Für den Stoff tun sie viel. Es gelingt
ihnen durchs Dealen einen großen Batzen an Geld zu sparen,
doch leider kommt nach diesem Hoch auch wieder ein Tief, und
wie tief die Drei fallen können, war ihnen anfänglich
wohl nicht klar...
[Kommentar]
Regisseur Darran Aronofsky leistet mit seinem "Requiem
For A Dream" eine fantastische Regie- und Drehbuch-Arbeit.
Schon mit "Pi" zeigte er sein Talent und bewies,
dass er ein sehr visueller Regisseur ist, der seine starken
Bilder mit einem wirkungsvollen Soundtrack zu untermalen versteht.
Und genau das zeichnet auch "Requiem For A Dream"
aus. Es sind nicht nur die wirklich brillanten, darstellerischen
Leistungen einer Ellen Burstyn, eines Jared Leto an der Seite
der talentierten und hübschen Jennifer Connelly, sondern
auch die gute und gelungen inszenierte Geschichte über
Abhängigkeit. Der ganze eigene Stil und die Machart,
die Filmemacher Aronofsky wieder hier an den Tag legte, jagen
dem Betrachter einen Schauer über den Rücken und
lassen ihn wirklich in das Geschehen eintauchen. Ein sehr
wirkungsvolles Drama mit einer guten und einfachen Geschichte,
die durch die Erzählweise an Leben und Plastizität
gewinnt. Fazit: kurzweilig, erschreckend und sehr eindrucksvoll
wird die Macht der Drogen und ihre Folgen hier präsentiert,
und auf coole Art und Weise die "Sag-Nein-Message"
transferiert.
[Technik]
"Requiem For A Dream" - technisch wurde sich Mühe
gegeben. Der anamorphe Breitbildtransfer leistet hervorragende
Dienste und sorgt für ein wahres Sehvergnügen. Formatiert
wurde das Geschehen im 16:9-TV gerechten 1.85:1-Ratio. Es
gibt einen knackigen Kontrast mit prall gesättigten Farben
vor das Auge. Die Konturen sind klar und es wurde eine hohe
Bildschärfe erzielt. Ferner weist das Bild kaum Anlass
zur negativen Kritik auf: kein Rauschen, keine Kompressionsartefakte
oder ähnliches - ein sauberes und klares Bild präsentiert
sich hier.
Beim Ton sieht es praktisch ähnlich aus, auch hier wird
Qualität bewiesen. Abgemischt im Dolby Digital 5.1-Ton
in englischer Sprache erklingt es aus den Lautsprechern. Die
klare und deutliche Sprachausgabe dringt aus dem Center, die
voluminöse und stets im Hintergrund laufende Musik wiederum
kräftig aus allen Lautsprechern, ähnlich wie die
gelungen abgemischten Direktionaleffekte. Es entsteht ein
weites und dynamisches Klangfeld mit ausreichend Bassfundament
und Action auf allen Kanälen. Untertitel fehlen der DVD
leider.
[Fazit]
Artisan Home Entertainment bringt mit "Requiem For A
Dream" einen hervorragenden und sehr wirkungsvollen Film
auf DVD heraus. Der Streifen basiert auf dem Buch von Hubert
Selby Jr. und wurde vom talentierten Regisseur Aronofsky brillant
umgesetzt. Die DVD bietet nebst dem 102minutenlangen Film
noch folgende Special Features: ein genial gestaltetes Menü
in Form eines TV-Werbespots mit Sprachausgabe, zwei Audiokommentare,
ein TV-Setup, ein 35minutenlanges Making Of, 9 deleted Scenes
mit optionalen Kommentar vom Regisseur, ein 5minutenlanges
"Anatomy Of A Scene"-Feature, ein 20minutenlanges
Interview, 4 Trailer und TV-Spots, Cast & Crew Informationen
mit Filmografien und weiteren Infos, die 5minutelange Geschichte
von Tappy Tibbons im TV-Show Stil und einige Produktionsnotizen.
Es handelt sich bei dieser Fassung um den Director's Cut des
Films. Wer also eine etwas andere Erzählweise, die visuell
und akustisch sehr stark ist und die Stimmung und die Thematik
sehr schürt, kennen lernen will, der muss sich diesen
Film ansehen. Empfehlenswert.
Andre
Schnack
18.06.2001
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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