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Mädchen
Mädchen
Comedy
Inken,
Viktoria und Lena sind beste Freundinnen, die gemeinsam durch
dick und dünn gehen. Ihre Volleyball-Mannschaft steht
kurz vor dem Abstieg, und Viktorias Versetzung ist ernsthaft
gefährdet. Aber die drei Mädchen haben ganz andere
Probleme. Denn auch Mädchen wollen nur "das Eine".
So lautet die Schlüsselfrage: Wie kommen wir endlich
zu einem Orgasmus? Schließlich soll dieser Glückshormone
freisetzen, Flügel verleihen und der Grundstein zu jeglichem
Erfolg sein. Doch die Voraussetzungen für den sexuellen
Höhepunkt sind denkbar schlecht: Inkens Freund Tim denkt
nur an sein eigenes Vergnügen und kann ihre Probleme
überhaupt nicht verstehen, Viktoria versucht, mangelnde
Qualität durch Quantität auszugleichen, und Lena
hängt der romantischen Vorstellung von der großen
Liebe nach. Höchste Zeit, dass sich etwas ändert.
Als der Sattel ihres neuen Rennrads Inken eine Ahnung davon
gibt, was sie bisher alles verpasst hat, gibt sie ihrem Freund
kurzerhand den Laufpass und versucht es mit einer Kontaktanzeige.
Die temperamentvolle Viktoria wechselt für einen heißen
Internet-Flirt kurzzeitig ans "andere Ufer", und
Lena trifft sich nach langem Zögern mit ihrem Schwarm
Nick. Werden die drei Freundinnen auf diese Weise endlich
ihr Ziel erreichen?
"Mädchen
Mädchen" vom jungen und begabten Regisseur Dennis
Gansel bringt entgegen der anfängliche Skepsis wirklich
Laune und lässt sich im Erfolg z.B. mit Werken wie "Schule"
vergleichen. Auch hier stehen die Jugendlichen im Mittelpunkt,
dass was sie erleben und draus machen - gerade in Bezug auf
Sex, Liebe und die Beziehungen zum anderen Geschlecht. Und
selbstverständlich gibt es gerade bei diesen Themen meist
ordentlich etwas zu lachen, auch wenn es auf Kosten anderer
geht, was wir aber mittlerweile als Kinogänger auch gewöhnt
sind. Hier tauchen teilweise einfach köstliche Situationen
mit genau den passenden Kommentaren dazu auf. Kinogänger
finden sich leicht an "American Pie" erinnert, wenn
"Mädchen Mädchen" jedoch auch nicht ganz
die Professionalität und das Produktions-Budget aufweisen
kann, wie das US-amerikanische Pendant. Dafür wird hier
etwas genauer auf die verschiedenen Arten von Frauen eingegangen,
wenn man das vorsichtig so formulieren darf. Dennoch: Spaß
wird hier garantiert, zwar nicht unbedingt durch großartig
innovative Ideen, dafür aber durch die gelungene Besetzung,
die Einfachheit und den Charme der Story.
Als Technikpurist
wirft man ein sehr genaues Auge auf die Leistungen von Bild
und Ton, und hier lohnt sich das allerdings auch. "Mädchen
Mädchen" glänzt im anamorphen 1.85:1-Breitbildgewand,
entspricht somit dem Originalformat und erfüllt sogar
höhere Ansprüche an die verschiedenen Komponenten
mit eine gewissen Bravour. Es gibt hier leuchtende Farben,
kräftig im Kontrast und mit zahlreichen Bilddetails garniert.
Letztere werden nur sehr selten von einem leichten Rauschen
etwas negativ beeinflusst, davon ab gibt es ein sehr sauberes
und klares Geschehen auf der Mattscheibe zu sehen, welches
durch eine hochwertige Kompression angenehm abgerundet wird.
Der Sound wurde in der Landessprache des Herkunftslandes im
Dolby Digital 5.1-Format auf dem Silberling abgelegt. Für
einen Film dieser Thematik und dieses Genres wird eine überraschende
Räumlichkeit und Weite an den Tag gelegt, was den Zuschauer
natürlich begeistert. Die Musik, Hintergrundgeräusche
und die Sprachausgabe ertönen sauber voneinander getrennt
aus den entsprechenden Lautsprechern und weisen eine überdurchschnittliche
Qualität auf. Optional gibt es auch deutsche Untertitel
einzuschalten.
"Mädchen
Mädchen" aus dem BMG Video-Programm bereitet kurzweiligen
Spaß für jedermann. Die Komödie läuft
rasch verrinnende 89 Minuten und befindet sich auf einer einseitigen,
zweischichtigen Disc (DVD Typ 9). Über das einfach gehaltene
und optisch ansprechende Menü erhält der Käufer
Zugriff auf das umfangreiche Bonusmaterial, welches aus folgenden
Komponenten besteht: ein unterhaltsamer und interessanter
Audiokommentar, entfernte Szenen und ein alternatives Ende,
ein Teamfilm vom Set, Castingszenen der Hauptdarsteller, Storyboard/Filmvergleich
der "Fahrradszene", eine Fotogalerie, Produktionsnotizen,
Cast & Crew Informationen und Biografien mit Statements
und ein paar "Interna" über die Entstehung
und Produktion des Films (technische Sicht). Nicht nur umfangreich,
sondern auch sehr informativ und erquickend. Freigegeben wurde
die DVD ab einem Alter von 12 Jahren, sie ist seit dem 18.
März im Handel zu einem Preis um die 15,- Euro zu erstehen.
Ein fairer Preis - empfehlenswert.
Andre
Schnack
10.04.2002
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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