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Liar's
Poker
Crime
Der undurchsichtige
Jack (Richard Tyson) beherrscht das Spiel von Macht und Abhängigkeiten
perfekt. Wer sich mit ihm einlässt, gehört ihm bald
mit Haut und Haaren. Auch seine "Freunde", der verschuldete
Clubbesitzer Vic (Jimmy Blondell), der Playboy Niko (Pul Sloane)
und der armselige, unterbelichtete Freddy (Flea), können
ihm keine Gefälligkeit verweigern. Als Jacks Frau Linda
(Pamela Gidley) brutal ermordet wird und sein Buchhalter spurlos
verschwindet, ist klar: In diesem mörderischen Spiel
bestimmt nur einer die Regeln. Und nur einer wird von dem
gemeinsamen Ausflug an den idyllischen Fluss lebend zurückkommen
... Jack?
Eigentlich
hört sich die Inhaltsangabe gar nicht schlecht an, doch
wurde die Geschichte nicht sonderlich geschickt und vor allem
nicht gerade sehenswert umgesetzt - schade. Die Macho-Darsteller
der Marke Braungebrannt, behaart und sau-cool haben schon
einen gewissen Style und verleihen dem Film, zusammen mit
den sauber gefilmten, dafür aber meist etwas sterilen
Szenen, einen gewissen Look. Leider aber macht das keine gute
Story und schon gar keinen guten Film aus. Weitgehend gefällt
auch noch die Musik, leider aber endet der sonst ausreichende
Eindruck schnell, wenn die Charaktere anfangen zu sprechen
und der Verlauf langsam und unspektakulär Richtung Ende
schlendert. Von Action, Komik oder großer Unterhaltung
auf dem Weg keine Spur. Man merkt dem Movie leider die Herkunft
und das Budget an, dass hätte nicht sein müssen...
Potential hatte die Idee, die Umsetzung kann jedoch nur als
mangelhaft bezeichnet werden.
Technisch
gelang Sunfilm Entertainment keine schlechte Darbietung. Erzählt
wird die Geschichte im 4:3-Vollbildformat (1.33:1), und nicht
nur das Format hat das Geschehen mit einer Fernsehproduktion
gemeinsam, auch die Darstellungsqualität gleicht der
einer guten TV-Produktion. Kontrast, Farbgebung und Kantenschärfe
befinden sich im oberen Durchschnittsbereich und stellen somit
den Betrachter weitgehend zufrieden. Lediglich sehr leichtes,
sporadisch auftretendes Rauschen und ein Hang zur Softness
können der visuellen Leistung negativ angekreidet werden.
Die Akustik der Geschichte präsentiert sich eher unspektakulär
und zurückhaltende, was nicht nur an dem geringen Tempo
der Erzählweise liegt, sondern auch von vielen Einstellungen
und Szenen durch Stille und wenig Action unterstrichen wird.
Wahlweise gibt es einen Dolby Digital 5.1- oder Dolby Digita
2.0-Ton in deutsche Sprache, oder aber einen englischen Sound
im Dolby Digital 2.0-Surroundsound. Die deutsche Tonspur zeigt
sich aufgeräumt, vermag nicht recht das Potential des
Mehrkanaltons auszunutzen und wirkt etwas zu ruhig. Sprache
und Umgebungsgeräusche werden, ebenso wie die Musik,
qualitativ wiedergegeben. Untertitel gibt es optional auf
deutsch.
Sunfilm
Entertainment bringt mit der DVD-Erscheinung "Liar's
Poker" leider einen nur als mittelmäßig zu
bezeichnenden Film auf den deutschen Markt. Freigegeben ab
16 Jahren und mit einer Laufzeit von rund 93 Minuten ausgestattet
wartet die DVD des Typ 9 (einseitig, zwischichtig) auch noch
mit einem Trailer zum Hauptfilm und mit drei weiteren Trailern
anderer Erscheinungen auf. An Bonusmaterial war es das dann
wiederum auch schon. Und darüber hilft auch nicht das
ansprechend gestaltete Menü hinweg. Die Verkaufs-DVD
erscheint am 27. Februar und wird rund 25,- Euro kosten. Für
Fans der Darsteller mit Sicherheit interessant, alle anderen
sollten hingegen vorab eine Testfahrt mit der Scheibe drehen.
Andre
Schnack
11.01.2002
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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/ Ausstattung |
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