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Girls
United
Comedy
Torrance
(Kirsten Dunst) schwebt im siebten Himmel. Sie ist neuer Captain
der Toro Cheerleaders. Und rein gar nichts kann sie mehr davon
abhalten, mit ihrer Mannschaft auch dieses Jahr wieder den
ersten Platz die den nationalen Meisterschaften zu gewinnen.
Doch mitten im Training stellt sie entgeistert fest, dass
alle Cheers und die coole Choreographie der Toros nicht Marke
Eigenbau sind. Sie wurden geklaut, und das ausgerechnet bei
ihren ärgsten Rivalen, den Clovers aus Los Angeles. Zusammen
mit Missy (Eliza Dushku), der flippigen "Neuen"
im Team, bleibt ihr kaum Zeit, um ein komplett neues Programm
auf die Beine zu stellen und den Ruf ihrer Mannschaft zu retten.
Beim Finale treffen Toros und Clovers wieder aufeinander.
Und jetzt entscheidet sich, welches der beiden Cheerleader-Teams
die meiste Power hat.
"Girls
United" ist ein relativ typischer Teenie-Streifen mit
etwas Humor und Romanze. Schwerpunkt wird hier, wie sollte
es anders sein, auf die Einlagen der Cheerleader gelegt. Und
hier dürften sich insbesondere Männer angesprochen
fühlen, denn viele recht leicht bekleidete, agile und
süße Mädels schmücken die Mattscheibe
mit eleganten Bewegungen. Dazu gibt es passende Musik und
eine rasche Kameraführung. Nebst dieser Szenen hat "Girls
United" allerdings relativ wenig zu bieten. Zwar unterhält
er durch etwas Humor und die Charaktere, sammelt hier und
da durch Klischees einige Punkte im Bereich des Durchschnitts
und verbucht letztendlich durch die rundum hübschen Darstellerinnen
einen Pluspunkt im Bereich der Optik, bleibt sonst aber eher
überschaubar und vorhersehbar. Regisseur Peyton Reed
vermochte gekonnt eine nicht sehr oft verfilmte Geschichte
umzusetzen, doch bringt das Drehbuch aus der Feder von Jessica
Bendinger nicht sonderlich viel Tiefe und Plastizität
in die Geschichte.
Technisch
war ich etwas enttäuscht. Bei einem solch aktuellen Film
sollte der Betrachter nicht einen Grad and Unschärfe
und Verunreinigungen zu Gesicht bekommen, wie es hier der
Fall ist. Das anamorphe Breitbildgeschehen im Format 1.85:1
glänzt zwar durch eine 16:9-Erweiterung und weist keinerlei
Kompressionsartefakte auf, büßt aber bei der Schärfe
und der Sauberkeit etwas ein. Die Farbgebung hingegen (Kontrast
und Sättigung) überzeugen. Der Ton des Films bietet
schon einiges für ein Mehrkanaltonformat, doch wurde
auch hier nicht gerade die beste Stunde bewiesen. In wahlweise
deutscher oder englischer Sprache erklingt es im Dolby Digital
5.1-Sound aus den Lautsprechern, doch leider fehlt es hier
etwas an Volumen und vor allem Tondichte. Alles wirkt etwas
zu klirrend und steil, der Bass etwas zu dünn. Davon
ab erklingen die Dialoge sehr deutliche und stets verständlich
aus dem Center-Speaker, die Musik dynamisch aus allen Boxen
und ein paar Hintergrundgeräusche auch aus den hinteren
Reihen. Nur schade, dass es an englischen Untertiteln fehlt,
deutsche sind vorhanden.
"Girls
United" ist nicht gerade großes Kino, dafür
aber nett anzusehende, kurzweilige Unterhaltung - für
Cheerleader-Fans und bevorzugt männliche Zuschauer. Wer
Kirsten Dunst mag, der sollte auf jeden Fall einmal reinsehen,
allen anderen tut ein Probesehen auch nicht weh. Die rund
94minutenlange Comedy befindet sich auf einer einseitigen
Dual-Layer-Disc (DVD Typ 9) und wurde mit einigen schönen
Extras ausgestattet. Diese sind über ein animiertes und
mit Musik unterlegtes Menü zu erreichen. Zu den Extras
zählen: ein Audiokommentar des Regisseurs, der deutsche
und englische Trailer zum Film, Starinfos mit Bio- und Filmografien
und Interviews, ein 14minutenlanges Making Of, 15 Minuten
Behind The Scenes, fast 20 Minuten geschnittene Szenen, ein
paar Make-Up und Wardrobe-Tests, Videos und Interviews der
Gruppe "Blaque", die zwei besten Tanz-Szenen und
7 Trailer weiterer Erscheinungen aus dem Kinowelt Programm.
Das ist üppig und wird gern gesehen. Die Disc wurde freigegeben
ab 6 Jahren und kann ab dem 05. Juni als Rental-DVD ausgeliehen
werden. Die Kauf-Version erscheint dann für rund 50,-
DM am 11. September. Netter Cheerleading-Spaß.
Andre
Schnack
02.06.2001
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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