Als
Teil der Deluxe Widescreen Edition von BMG Video erscheint
die DVD Fassung von Luc Bessons Science-Fiction Spektakel
„Das Fünfte Element“ von 1997. In den Hauptrollen des rasanten
Science-fiction-Märchens sehen wir Bruce Willis (Die
Hard), Gary Oldman (Lost
in Space) und Milla Jovovich (The Messenger: The Story
Of Jean Of Arc). In weiteren Rollen treten Ian Holm (eXistenZ),
Chris Tucker (Rush Hour) und Luke
Perry (Storm) auf.
Ägypten,
1914: Ein Wissenschaftler tüftelt mit seinem Expeditionsteam
an einigen Hieroglyphen herum. Er findet etwas über einen
Ritus heraus, in denen die vier Elemente vereint um ein fünftes
aufgestellt werden! Es scheint die ultimative Waffe gegen
das Böse zu sein. Plötzlich landen Außerirdische und holen
etwas aus der Ruine. Die Besucher brauchen es jetzt, versprechen
aber es dann wiederzubringen, wenn die Menschen es benötigen
sollten. 300 Jahre später: an der Spitze der Erkundungsschiffe
der Menschheit im Weltall stößt man auf einen riesigen planetenähnlichen
Körper, das pure Böse! Es näher sich der Erde, hat sogar einen
Verbündeten dort, Zorg (Gary Oldman), einen reichen, machtgierigen
Geschäftsmann, er hat einen Pakt mit dem Bösen geschlossen.
Zorg will dem Bösen alle Elemente liefern und somit die Welt
dem Untergang weihen. Gerade befinden sich die friedlichen
Außerirdischen mit den Elementen im Anflug auf die Erde, da
werden sie von Zorgs Mannen unter Beschuß genommen, daß Raumschiff
wird dabei zerstört. Das Ende der Menschheit scheint besiegelt.
Doch an der Absturzstelle finden Wissenschaftler Reste des
fünften Elementes, mittels der Technik der Zukunft gelingt
ihnen die Rekonstruktion des Wesens (Milla Jovovich). Kurz
darauf flüchtet es, dabei trifft es auf Korben Dallas (Bruce
Willis). Dieser verliebt sich in Leeloo, so nennt er das fünfte
Element. Zusammen mit einem Priester, Vito Cornelius (Ian
Holm) machen sie sich auf den Weg auf die Suche nach den anderen
Elementen, um so das Böse aufzuhalten... doch die Zeit und
Zorg arbeiten gegen sie.
Im
Prinzip steckt nicht viel hinter dem Film, es ist praktisch
ein modernes Märchen. Es wurde mit allerlei technischen Raffinessen,
tolle Special Effects, viel Action und einer gelungenen Atmosphäre
ausgestattet und aufwendig inszeniert. Die Geschichte hinter
dem Film ist eher klassisch: es geht um Liebe, Freundschaft
und natürlich um den ewigen Kampf zwischen Gut und Böse –
die Handlung gibt sich nicht gerade sehr vielschichtig und
wendungsreich, unterhält aber doch sehr. Regisseur Luc Besson
verstand es perfekt seine eher dünne Handlung prächtig zu
verpacken. Die Sets, Kostüme und die ganze Art und der Stil
des Films haben etwas künstlerisches und märchenhaftes. Seine
Welt ist lustig, aber auch ernst, actionreich und sehr unterhaltsam.
Die Special Effects, insbesondere die CGIs (Computer Generated
Images) sind wirklich sehr gut, dazu gesellt sich eine tolle
Musik und letztlich die passenden Darsteller. Bruce Willis
macht das, was er schon immer gut konnte: er rettet die Welt.
Milla Jovovich gibt ein gutes fünftes Element ab und sieht
einfach gut aus. Man darf den Film nicht ernstnehmen, sonst
bemerkt man schnell, dass auch etwas irgendwie lächerliches
an der Welt um Leeloo und Korben klebt. Eines steht aber fest:
Luc Besson erschuf einen hübsches und modernes Märchen im
Science-Fiction-Gewand mit einer erstklassigen Technik. Unterhaltung
für die ganze Familie wird garantiert - auch gelacht werden
darf des öfteren.
Die
Technik dieser BMG-DVD überzeugt von Anfang bis Ende. Ähnlich
schon wie bei der Code1-Version von Columbia Tristar die Präsentation
stimmte, so kommt von BMG Video ein ebenbürtiges Pendant für
den deutschen Markt. Das Bild erscheint im anamorph codierten
Gewand im Originalkinoformat von 2.35:1 auf dem Fernseher.
Der Transfer weist keinen Grund zur Beanstandung auf und legt
überall gut bis sehr gute Werte an den Tag. Die Schärfe, der
Kontrast und der Detailreichtum überzeugen auf dem ersten
Blick und lassen von diesem hohen Qualitätsstand im weiteren
Verlauf des Films auch nicht ab. Alle Farben wirken stark
und natürlich, selbst in dunkleren Aufnahmen leidet der hohe
Detailreichtum kaum. Weitgehend ist das Geschehen im Heimkino
fehlerfrei, nur sehr kleine Artefakte und ein ab und an auftretendes,
sehr leichtes Schwimmen des Bildes fallen ins Auge, ansonsten
aber eine gute Leistung. Die guten Nachrichten reißen nicht
ab, auch der Ton der Scheibe kann sich wirklich hören lassen.
Hier wird ein sehr dynamischer und effektvoller Sound geliefert.
Viele direktional verlaufende Tonschnipsel sorgen für ein
weites und lebhaftes Klangfeld, die Sprachausgabe bleibt stets
klar und dringt ausschließlich aus dem Center-Speaker. Rauschen
oder andere Fehler dringen nicht ins Ohr, die Balance des
Sound ist sehr harmonisch. Für einen erhöhten Hörgenuss sollte
die deutsche Dolby Digital 5.1-Tonspur gewählt werden, die
DVD erhält zusätzlich noch einen englischen Dolby Surround
Soundtrack. Untertitel sind optional in der Sprache Deutsch
einzuschalten.
„Das
Fünfte Element“ kommt von BMG Video auf einer DVD, die einen
guten Eindruck hinterlässt. Der Film wird jedem Science-Fiction-Liebhaber,
Bruce Willis- und Milla Jovovich-Fan mit Sicherheit gefallen.
Zudem kommt er auf einer wohlausgestatteten und technisch
überzeugenden einseitigen Dual-Layer-Disc (DVD Typ 9). Denn
neben dem 121 minutenlangen Sci-Fi-Spektakel befindet außerdem
noch so einiges an Bonusmaterial auf der DVD. Das schicke
Menü wird bewegt dargestellt und wurde sehr übersichtlich
gestaltet. Es bietet Zugriff auf: die üblichen Insider-Infos,
eine 24 minutenlanges Making-Of, eine 24 minutenlange Dokumentation
namens „The Elements“, Interviews mit Cast & Crew, 3 Trailer
zu diesem Film, 1 Trailer zum Spiel zum Film, 3 weitere Trailer
von Luc Besson Werken und 3 Trailer anderer Filme. Zu einem
Verkaufspreis bei rund 50,- DM kann da wohl kaum gemeckert
werden; Technik, Ausstattung und Film stimmen hier. Wer Actionfilme
oder Science-Fiction-Streifen mag, wird auch das fünfte Element
in sein Herz schließen, die DVD-Fassung des Streifens erleichtert
die Kaufentscheidung ungemein. Empfehlenswert.
Andre Schnack
29.02.2000
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Bewertung:
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geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
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