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Deep In The
Woods
Horror
Baron
Axel de Fersen (François Berléand) lädt
fünf junge Schauspieler auf sein Schloss ein, damit sie
für seinen Enkel Nicolas (Thibault Truffert) das Märchen
von Rotkäppchen und dem bösen Wolf aufführen.
Sophie (Clotilde Courau), Jeanne (Alexia Stresi), Mathieu
(Clément Sibony), Mathilde (Maud Buquet) und Wilfried
(Vincent Lecoeur) schwanken zwischen Freude über den
leichten, gut bezahlten Job und wachsender Skepsis, als sie
durch den tiefen Wald zur abgelegenen Residenz des Barons
fahren. Doch schon bald nach ihrer Ankunft schlägt die
ausgelassene Stimmung um. Mathilde ist plötzlich spurlos
verschwunden. Panik und blankes Entsetzen befällt die
anderen, als sie in ihrem Zimmer eine riesige Blutlache entdecken.
Flucht mitten in der Nacht kommt nicht in Frage, denn der
Wald rings um das Schloss ist undurchdringlich. Und so beginnt
für alle eine lange, alptraumhafte Nacht...
Nichts
besonderes oder gar ansprechend unterhaltendes wird hier geboten.
Statt dessen bekommt man einen zum x-ten Male wieder aufgekochten
Inhalt der sehr trägen Natur vor die Augen, der nicht
einmal an Spannung ein annehmbares Maß erreicht - und
das bei einem Film des Horror-Genres. Zwar gehen die Sets
und gewählten Lokalitäten noch durchaus in Ordnung,
so weisen sie allerdings einen sehr hohen und nahezu schon
störenden Dunkelheits- und Schattengrad auf - was etwas
negativ auffällt. Die zahlreichen Nahaufnahmen und das
Verrinnen von Minuten, in denen praktisch kaum etwas inhaltlich
erwähnenswertes passiert, dass die einfache Geschichte
hätte weiterbringen können. Schade, auch die darstellerischen
Leistungen passen nur zum Durchschnitt und die Motive und
Intentionen der verschiedenen Figuren bleiben durch die Bank
weg eher im Undurchschaubaren. Insgesamt eine leider etwas
enttäuschende Darbietung, die zu wenig Action und Spannung
für einen Film des angestrebten Genres bietet.
Technisch
betrachtet gibt es Plus- und Minuspunkt zu vermelden. Das
sehr dunkle Geschehen der Geschichte spielt sich im anamorphen
Breitbildgewand im Format 2.35:1 ab und vermag nur bedingt
zu begeistern. Gegen ein große Gefallen des Transfers
sprechen zahlreiche Szenen mit überdurchschnittlich hohen
Rauschmustern und die Eigenschaft der hohen Dunkelheit des
Bildes. Nicht nur selten werden so viele Details der Umgebung
verschluckt und das Bild unwesentlich unschärfer. Die
Plastizität geht in Ordnung, ebenso überwiegend
auch die Kantenschärfe und der gut gesättigte Kontrast.
Von der Kompression her gibt es kaum Anlass zu negativer Kritik.
Vom Ton her gibt es auch gespaltenes zu vermelden. Die zwei
Dolby Digital 5.1-Tonspuren in deutsch und englisch werden
der Stimmung gerecht und unterstreichen die ab und an aufkommende
Thriller-Atmosphäre ein wenig. Sprachausgabe erfolgt
über den Center-Speaker, und das in einer angenehm hohen
Wiedergabequalität. Auch sonst wird vom Ton her das Spektrum
des anspruchsvolleren Lauchsers ausreichend abgedeckt und
die Anforderungen erfüllt. Nichts herausragendes, dafür
solide. Wahlweise auch deutsche Untertitel einblendbar.
"Deep
In The Woods" - kein sonderlich erwähnenswerter
Horror-Film. Schade, denn kamen doch so tolle Filme aus dem
Land des Weins und des Baguettes in der vergangenen Zeit.
Der lediglich 84minutenlange Film wurde auf einer einseitigen
Dual-Layer-Disc (DVD Typ 9) abgelegt und um folgendes Bonusmaterial
erweitert: 6 Trailer weiterer Kinowelt Erscheinungen, der
Trailer und Teaser zum Hauptfilm, ein rund 15minutenlange
Kurzfilm namens "Ebene 9", Produktionsnotizen, Starinfos
und letztlich eine Fotogalerie. Das Menü gestaltete man
sehr ansehnlich und dem Thema verschrieben, ferner ist es
simpel gehalten und einfach zu navigieren. Freigegeben wurde
der Inhalt ab einer Altersstufe von 18 Jahren. Wer Horror-Filme
mag, der wird hier etwas zu lau unterhalten, und auch alle
anderen Interessenten sollten vorab einen Blick auf die Scheibe
werfen. Die Rental-Fassung gibt es ab dem 22. Januar, die
Kauf-DVD hingegen erst ab dem 23. April im Handel.
Andre
Schnack
13.02.2002
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
| Bild |
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| Ton |
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| Extras
/ Ausstattung |
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