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Collateral
Damage
Action/Thriller
Hilflos
muss Feuerwehrmann Gordon Brewer (Arnold Schwarzenegger) mit
ansehen, wie seine Frau (Lindsay Frost) und sein Sohn (Raymond
Cruz) bei einem Bombenanschlag auf die kolumbianische Botschaft
in Los Angeles getötet werden. Doch nach der Trauer überkommt
ihn die blanke Wut - denn sowohl die Terroristen als auch
die US-Ermittlungsbehörden und der CIA-Agent Brandt (Elias
Koteas) sehen im Tod von Brewers Angehörigen lediglich
einen "Kollateralschaden" - unbeteiligte Zivilpersonen,
die unglücklicherweise zur falschen Zeit am falschen
Ort waren. Als Polizei und FBI versagen, macht sich Brewer
auf eigene Faust auf in den kolumbianischen Dschungel, um
sich an den Attentätern zu rächen...
Der Name
Arnold Schwarzenegger steht überwiegen für gute
Actionfilme ein. Jeder kennt ihn. Und auch nicht so erfolgreiche
Werke wie "The 6th Day" verzeiht man Arni gerne,
da er doch immer für gute Action und einige zitierungswürdige
"Einzeiler" sorgt. Und so auch hier. Doch "Collateral
Damage" hat wirklich nur einen etwas sonderbaren Namen,
der Rest kann sich nämlich durchaus sehen lassen und
überzeugt auf einem etwas überdurchschnittlichen
Niveau. Es handelt sich um einen einfachen Film, der eine
überschaubare Handlung bietet und primär mit Sets
und der Action überzeugen kann. Bad Guys gibt es natürlich
auch, welche - wie nahezu alle anderen Rollen - schauspielerisch
keine besondere Erwähnung bedürfen, doch ausreichen.
Die passende Filmmusik begleitet das kurzweilige Geschehen,
welches nicht selten etwas klischeebehaftet daherkommt.
UFA Home
Entertainment bietet "Collateral Damage" durch einen
Breitbild im Originalformat 1.85:1 zur Schau. Dem skeptischen
Tester fallen nach genauem Beäugen leichte Fehler auf,
die sich aber nur selten zu erkennen geben. Und mal abgesehen
davon, dass einen Hauch mehr Bilddetails hätten abgebildet
werden können wird ein sehr sauberer und kantenscharfer
Transfer geboten. Die Farbgebung ist satt, der Schwarzlevel
in Ordnung und der Kontrast jung und frisch in seiner Wirkung.
Kompressionsartefakte treten praktisch nicht auf. Tonal gibt
es etwas im Dolby Digital 5.1-Format und im DTS 5.1-Klang
zu Gehör. Letzteren in der deutschen Synchronfassung,
den Dolby Digital-Sound hingegen kann man in deutscher oder
englischer Sprache genießen. Qualitativ und surround-technisch
wird eine passende Leistung geboten. Dynamisch und gesund
ertönt es aus sämtlichen Lautsprechern. Insbesondere
der DTS-Sound überzeugt durch seine dynamische und räumliche
Wiedergabe der direktional verlaufenden Einlagen und einem
satten Bass. Etwas schwächelnd in den höheren Bereichen
hinterlässt der Sound einen guten Eindruck.
"Collateral
Damage" hat nicht das, was einen großartigen Kinofilm
auszeichnet, bietet aber genug Potential für einen angenehmen
Action-Kino Abend in den heimischen vier Wänden. Dieser
Spaß erstreckt sich auf eine Laufzeit von rund 114 Minuten
und wurde auf einer einseitigen Dual-Layer-Disc (DVD Typ 9)
abgelegt. Neben dem Hauptfilm befinden sich auch noch folgende
Features auf dem Datenträger: ein Making Of (15 Min.),
ein Interview mit Arnold Schwarzenegger (10 Min.), ein Feature
über die Umstände und Hintergründe der Entstehung
(9 Min.), Aufnahmen über einen Besuch Schwarzeneggers
bei Soldaten in Bosnien, 6 geschnittene Szenen, Trailer und
Cast & Crew-Informationen. Vom Umfang her ausreichend
geht auch der Inhalt in Ordnung. Freigegeben wurde "Collateral
Damage" ab einem Alter von 16 Jahren. Die Disc erschien
am 10. Januar zu einem Preis um die 25,- Euro. Wer Arnold
mag, der wird auch diesen sehr aktuellen Action-Film mögen,
zumal er auf einer technisch hochwertigen DVD daherkommt.
André
Schnack
06.02.2003
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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