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Blood
Surf
Science-Fiction/Horror
Sie dachten,
sie hätten den ultimativen Kick gefunden. Doch dann begegneten
sie einer Bestie, die ihre schlimmsten Albträume übertraf!
Wellenreiten zwischen hungrigen Haien, die man mit blutigen
Ködern richtig scharf gemacht hat. Das ist der neueste
Extremsport für alle, die besonders cool sind. Zwei der
waghalsigsten Surfer sind Zack und Bog - die Stars der TV-Dokumentation,
die Cecily und Jeremy auf einer kleinen Südseeinsel drehen
wollen. Als aber Surfer und sogar Haie abrupt und sehr blutig
ums Leben kommen, wird klar, dass in den Wellen eine noch
viel grauenvollere Bestie lauert. Und sehr schnell wird die
Situation sehr uncool!
"Blood
Surf" bietet ausreichend spannende und abwechslungsreiche
Unterhaltung im B-Movie Gewand. Es gibt eine mehr als überschaubare
und nicht gerade als nicht vorhersehbar zu bezeichnende Geschichte,
recht klischeebehaftete und sehr einfache Figuren und etwas
Sex, Action und Tod. Dazu addiert wurde ein passender Soundtrack,
der die recht dichte Stimmung angenehm begleitet und stellenweise
sogar wirklich gut unterhält. Das ganze Gemisch besitzt
zwar seinen eigenen Charme, weißt im Kern aber nichts
neues auf, sondern fügt sich nahtlos in die Reihe von
Genre-Konsorten mit höherem Budget wie "Deep
Blue Sea" oder "Lake
Placid" ein. "Blood Surf" macht aber trotz
der Vorhersehbarkeit und den vielen schon so abgenutzten Faktoren
Spaß und sorgt für kurzfristige Unterhaltung mit
etwas Grusel-Faktor, einer ausreichenden Spannung und recht
günstig umgesetzten Special-Effects. Wer ein Fan von
solchen Filmen ist, der wird sich wohlfühlen.
Von der
technischen Seite aus betrachtet lockt die DVD auf der Verpackung
mit einem anamorphen Breitbild (1.85:1) und einem digitalen
DTS-Sound, was sich jedoch als leider nicht ganz so hochwertige
Darbietung wie erhofft entpuppt. Das Bild erscheint erst einmal
mit knackigen Farben und einem nicht zu übersehenden
Rauschfaktor auf der Mattscheibe, doch der erste Eindruck
wirkt negativ. Denn im weiteren Verlauf reduziert sich das
Rauschen ein wenig und die Plastizität und der gute Kontrast
gewinnen Überhand. Dennoch gibt es für etwas Körnigkeit
und die nicht ganz saubere Kompression Punkteabzug. Eine durchschnittliche
Leistung gibt es ebenfalls beim Ton. Am besten so beschrieben:
einen Unterschied zwischen der englischen und deutschen Dolby
Digital 2.0-Tonspur ist gegenüber dem deutschsprachigen
DTS 5.1-Soundtrack nur in Nuancen auszumachen - und das ist
schade. Die hier gebotene Action bietet weit mehr Potential
für eine lebhafte und dynamische Akustik, als die hier
ertönende Klangkulisse. Diese weist zwar eine klare Sprachausgabe
und eine gute Musikwiedergabe auf, macht aber bei der Ansteuerung
der diskreten Kanäle - und auch dem Subwoofer - etwas
schlapp. Untertitel gibt es auf der DVD wahlweise in deutsch
hinzuzuschalten.
"Blood
Surf" gehört zu den günstigeren Filmproduktionen,
die trotzdem Spaß bereiten können. Es wird spannend
und kurzweilig die rasch vergehende Geschichte mit rund 87
Minuten Laufzeit gekonnt erzählt. Wer einen typischen
dieser "Monster sorgt Streß"-Filme a la "Der
Weiße Hai" kennt, der kennt auch automatisch "Blood
Surf". Auf einer DVD 9 abgelegt fühlt sich der Film
mit den folgenden Bonusmaterialien recht wohl. Über ein
passend gestaltetes Menü erreicht der Käufer: ein
rund 7minutenlanges Making Of, welches sich aber als simpler
Zusammenschnitt an Behild-The-Scenes Aufnahmen zeigt, der
Originaltrailer und drei Trailer weiterer Erscheinungen aus
dem Programm. Nicht gerade üppig und auch vom Inhalt
her recht dürftig. Die Disc gibt es seit dem 13. November
auszuleihen, die Verkaufsversion folgt dann am 19. Februar
2002 zu einem Preis von rund 50,- DM.
Andre
Schnack
19.12.2001
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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| Extras
/ Ausstattung |
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/ Gesamt |
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