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My Big Fat
Greek Wedding
Comedy/Romance
[Inhalt]
Das Verfallsdatum für heiratsfähige griechische
Mädchen hat Toula Portokalos (Nia Vardalos) eindeutig
überschritten. Mit dreißig Jahren arbeitet sie
noch immer im Lokal ihrer Eltern, dem ‘Dancing Zorbas’.
Zudem verlangt ihr Vater Gus Portokalos (Michael Constantine)
- Oberhaupt eines griechischamerikanischen Clans aus Chicago
- von seiner Tochter, dass sie einen griechischen Jungen heiratet,
griechische Babys bekommt und bis ans Lebensende am Herd steht.
Doch eines Tages begegnet Toula ihrem Traummann Ian Miller
(John Corbett). Aus dem unscheinbaren Mauerblümchen wird
eine selbstbewusste Frau, die ihre große Liebe heiraten
will. Doch wie soll Toula ihrer Sippe begreiflich machen,
dass ihr Zukünftiger kein Grieche ist? Für ihren
Vater gibt es nur zwei Arten von Menschen ‘Griechen
und solche die es gern wären.’ - und das macht
es den beiden Liebenden nicht leicht...
[Kommentar]
Ich hatte im Vorfeld bereits einiges vom Film gehört
– praktisch nur positives. Es sollte sich um eine Komödie
mit hohem Lachfaktor handeln. Doch dies stimmt nur bedingt.
Vielmehr geht es hier mit Charme und Herz zur Sache, als das
Slapstick-Einlagen oder Lachsalven durch komische Dialoge
stattfinden. Der Unterhaltungsfaktor ist vorhanden und auch
auf angenehmem Niveau angesiedelt. Die Liebeskomödie
hat Romantik und die Filmemacher setzten das Drehbuch der
Hauptdarstellerin professionell um. Dazu gehören gute
Darsteller, ansehnliche und stimmungsvolle Sets, eine atmosphärisch
passende Filmmusik und natürlich eine ausreichend tiefe
und plastische Geschichte. Alles ist davon vorhanden, somit
stimmt das Ergebnis auf Zelluloid auch positiv. Ein Film mit
Herz, der mich Charme über Bräuche und Sitten hinwegsieht,
Toleranz predigt und mit Seele erzählt wird. Haut zwar
nicht vom Hocker, überrascht jedoch nachhaltig angenehm.
Und macht sich gut auf DVD!
[Technik]
Der Filmtransfer wird – anamorph codiert – im
Format 1.85:1 vollzogen. Er bietet alles, was das Herz des
Betrachters begehrt. Das PAL Bild weist einen gesunden Grad
an Schwarz auf, welches leider in einigen Aufnahmen auch etwas
Detailreichtum verschlingt. Davon ab jedoch wird durchweg
ein angenehmer Kontrast geboten, der eine gute Kombination
mit der Farbgebung bildet. Die gewisse Softness des Geschehens
ist zu verschmerzen. Sie wird von plastischer Wirkung wettgemacht.
Preise gewinnt die Kompression nicht, sie befindet sich aber
auf einem befriedigenden Level. Der Sound der Scheibe wird
dem Genre gerecht: kaum Surround-Effekte, bis auf etwas Einsatz
zur Unterstreichung der Räumlichkeit durch Hintergrundgeräusche.
Davon ab eine gute musikalische Wiedergabe und saubere, aus
dem Center in die Ohren dringende Sprachausgabe in den Länderfassungen
Englisch und Deutsch. Das AC3-Format wurde im Dolby Digital
5.1-Verfahren abgemischt und komprimiert. Untertitel gibt
es optional in den beiden bereits erwähnten Sprachen.
[Fazit]
„My Big Fat Greek Wedding“ stellt sich als das
dar, was es ist: ein Überraschungs-Hit mit viel Herz
und Charme, etwas Geist und guten Darstellern in den Hauptrollen.
Der Film besitzt eine Laufzeit von rund 91 Minuten und wurde
von Splendid Entertainment auf einer einseitigen Dual-Layer-Disc
(DVD Typ 9) untergebracht. Das gute Stück wurde ohne
Altersbeschränkung ins Rennen um die Betrachter-Gunst
geschickt, zielt aber nicht auf die Gruppe der jüngeren
unter uns. Nebst ansehnlicher und einfacher Menüstruktur
gibt es folgende Extras zu bemerken: einen Audiokommentar
(Originalsprache mit dt. Untertiteln), zahlreiche Interviews
(englisch und deutsch), ein B-Roll, Biographien, dt. Kinotrailer
und eine DVD-Programmvorschau. Die Disc erschien am 28. Juli,
und das zu einem fairen Preis von rund 18 bis 20 Euro. Splendid
zeigt damit, dass gute DVDs nicht teuer sein müssen,
und das Filme, von deren Existent man keine Kenntnis hat,
auch wirklich gut sein können. Diese DVD ist zu jedem
zu empfehlen, der gerne unterhaltsame Filme schaut.
André Schnack
28.07.2003
| Film
/ Inhalt |
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Bewertung:
Ein Wert von 6 ist optimal. Je weniger Qualität
geboten wird, desto niedriger fällt der Wert in
der entsprechenden Kategorie aus.
1 von 6 ist dementsprechend ein schlechtes Ergebnis. |
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