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Star Wars Episode I: Die Dunkle Bedrohung Action/Science-Fiction/Adventure In
letzter Zeit ist dieser Film beinahe jedem ein Begriff. Klar, es geht um
„Star Wars Episode I: Die Dunkle Bedrohung“ (eng. „The
Phantom Menace“). Mittlerweile
hatte auch ich das Vergnügen den Film im Kino zu begutachten. Übrigens,
im folgenden werde ich auf detailliertere Inhalte des Films eingehen,
sprich: ich verrate eine Menge, daß bleibt eben nicht aus bei einer
solchen Filmbesprechung. Wer also den ganzen Spaß des neuen Streiches von
Herrn Lucas erleben möchte, der sollte nicht weiterlesen. Wer aber ein
einigermaßen objektives Urteil hören, oder besser lesen mag, der folge
diesen Worten. Vor
knapp 20 Jahren entstand das Science-fiction-Film-Ereignis schlechthin,
die Rede ist von Star Wars. George Lucas revolutionierte mit seinem
Zukunfts-Märchen der Extraklasse das Science-fiction-Genre und machte es
zukünftigen Regisseure schwer. Gilt doch Star Wars als ultimatives
Meisterwerk auf diesem Gebiet. Um diese Meßlatte zu übertreffen, oder
Lucas Paroli zu bieten war schwer, Star Wars etablierte, fand Unmengen an
Fans und wurde schließlich Kult... . Den neusten Film der Reihe
bezeichnet man als Prequel, er erzählt also eine Geschichte die vor den
schon bekannten Teilen stattgefunden hat. Der weitere Fortgang und das
Ende ist somit im Prinzip bekannt, der Film erzählt also vielmehr die
Entwicklung und den Ablauf der Dinge bis zum Status von Episode IV-VI. Es
die Zeit vor dem Imperium. Dennoch gibt es böses, die Galaxis steht am
Rande eines Umbruchs. Die hinterhältige und machtgierige Handelsförderation
führt fieses im Schilde. Sie wird ein Embargo gegen den friedlichen
Planeten Naboo verhängen. Aber noch viel schlimmer: sie plant einen
Angriff! Die mächtigen Drahtzieher bleiben im Dunkel. Doch ein mysteriöser
Mann mit Kapuze und sein Handlanger, genannt Darth Maul (Ray Park), ein
gemeiner Sith-Lord, scheinen etwas mit den Vorfällen zu tun zu haben. Der
imperielle Senat verstrickt sich in endlosen Debatten und eine
Entscheidung scheint auszubleiben. Zwischenzeitlich werden zwei Jedi’s,
Obi-Wan Kenobi (Ewan McGregor) und sein Meister Qui-Gon Jinn (Liam
Neeson), zu dem Planeten und den „Eindringlingen“ geschickt um die
Situation zu bewältigen. Doch sie geraten in eine Falle und entdecken die
Absichten der Belagerer: einen Angriff auf die Bevölkerung. Beide machen
sich auf, sie wollen die junge Königin Amidala (Natalie Portman)
benachrichtigen. Zwar ist das nicht einfach, dennoch schaffen sie es und können
die Königin in Sicherheit bringen. Ihnen steht eine lange Reise durch
viele Gefahren bevor. Dabei treffen sie auf dem Planten Tatooine auf einen
merkwürdigen Jungen, sein Name ist Anakin Skywalker (Jake Lloyd) und er
scheint eine besondere Beziehung zur Macht zu haben. Zusammen versuchen
sie mit vereinten Kräften den Planeten der Naboo zu retten. Dabei steht
ihnen auch der Captain der Leibwache von Königin Amidala zur Seite,
Panaka (Hugh Quarshie) und seine Wachen geben alles. Der Trupp der
Entschlossenen begegnet vielen Gefahren in den unterschiedlichsten
Gebieten, nicht alle scheinbar Verbündeten unterstützen sie und das
Ausmaß dieser Situation wird immer gigantischer... Ich
bin vielleicht auch mit zu großen Erwartungen was die Story betrifft an
den Film gegangen, schließlich wurde ich etwas enttäuscht. Auf dem
Gebiet der Special-Effect jedoch führt Episode I die Tradition der alten
Filme fort – atemberaubende Technik mit hohem Staunfaktor. Einfach
genial und absolut atemberaubend gibt sich das Pod-Rennen durch die engen
Canyons und über die weiten Wüsten Tantooines. Allgemein wirkt im ganzen
Film alles sehr monumental. Mit folgenden Worten fasse ich den Film
zusammen: Atemberaubende Special-Effects, kaum Story, tolles Feeling und
viel Spaß = definitiv Star Wars! Meiner Meinung nach etwas übertrieben,
was den Einsatz CGI’s angeht. Jedes Bild ist nahezu „vollgemüllt“
mit computergenerierten Sequenzen. Alleine schon bei dem Verlassen der
Unterwasserstadt auf Naboo, da kommen so viele Fische und Gefahren vor, daß
man es erstens beinahe mit den Augen bekommt und zweitens in den Glauben
versetzt wird, daß die Jedi’s und ihr Freund mehr als nur Glück haben.
Aber genau dadurch entsteht gerade diese interessante Atmosphäre.
Besonders gefielen mir Ewan McGregor und Natalie Portman in ihren Rollen
als Obi-Wan Kenobi und Königin Amidala von Naboo. Zweifellos sind die
Schauspieler, alle an der Zahl, gut gewählt; doch empfand ich die Figur
von Obi-Wan mit McGregor besetzt besonders gut. Die knappen 130 Minuten
des Film verlaufen recht schnell, kaum Pausen oder ruhige Szenen! Die
Geschichte bietet Einblick in die Vergangenheit von Obi-Wan Kenobi, Darth
Vader und Imperator Palpatine. Obi-Wan Kenobi ist gerade in der
„Lehre“ zum Jedi-Meister. Er befindet sich unter den Fittichen von
Qui-Gon Jinn. Andere bekannte Personen, wie Senator Palpatine, den späteren
Imperator des Imperiums, oder Anakin Skywalker, der zum gefürchteten
Darth Vader wird, begegnen uns im Laufe des Films. Dabei ist die
Darstellung der Charaktere nicht gerade tiefgehend, dennoch ausreichend
umgesetzt. Beim Senator merkt man die Machtbesessenheit, er hat viel vor,
er will hoch hinaus. Dennoch wirkt er noch nicht böse, aber es folgen ja
noch zwei Teile. Außerdem treffen wir auf R2-D2 und dem noch nicht ganz
fertiggestellten C-3PO. Jedoch am wichtigsten ist wohl die Bekanntmachung
mit dem noch sehr jungen Anakin Skywalker, er soll später Vater von Leia
und Luke werden, und er wird der Dunkle Seite der Macht zum Opfer fallen,
er wird zu Darth Vader und dient Imperator Palpatine – aber bis dahin
vergeht noch viel Zeit. Die dunkle Seite des Films, so denke ich
zumindest, befindet sich gerade in der genialen Technik der Effekte.
Spezialeffekte als Zusatz und zur Unterstreichung für die Geschichte und
nicht als filmtragendes Element machen Sinn. Doch hier ist das genau
andersherum. Manche Regisseure vergessen das Effekte keinen guten Film
ausmachen, hier jedoch funktioniert es. Vom Aufbau her ähnelt der Film
sehr dem ersten schon bekannten Teil (Episode IV). Aber George Lucas ist
bekannt als ausgebuffter Geschäftsmann, warum sollte er sein
Erfolgsrezept also grundlegend ändern oder allzusehr davon abweichen? Und
vor allem wollen die Leute, auch ich, genau das sehen. Auf dem von ihm gewählten
Weg lassen sie auf alle Fälle noch einige Dollar machen, die Wahl ist ihm
nicht zu verübeln, vielleicht ist es aber nicht die
publikumsfreundlichste Art. Trotzdem Lob, zwar nichts besonderes in der
Art des Drehens und dem Aufbau des Films, dennoch ein Stück
Kinogeschichte. Als
Fazit: Böser Sith-Lord gegen gute Jedi’s, mit Opfern, faszinierenden
Ereignissen und prächtigen Umgebungen. Das Star Wars-Phänomen steckt
auch in Episode I, eindeutig und unanfechtbar. Bei mir aber drängt sich
das Gefühl auf, daß George Lucas zeigen wollte, was sein Studios alles
so machen können. Das Abreißen von verschiedenen Handlungsorten mit möglichst
viel Potential für computergenerierte Effekte und künstlerisch,
gestalterischen Freiraum ist nicht alles Herr Lucas – trotzdem mein Lob
– Star Wars für immer! Obwohl Anteilnahme für die Charaktere oder große
Gefühle komplett ausbleiben, Episode I ist Effekte-Kino der
Spitzenklasse, meiner Meinung nach nicht unbedingt großes Kino in dem man
sich verliert, aber gutes Kino! Für Fans ein absolutes Muß... für alle
anderen auch sehr sehenswert! Andre Schnack
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